Wie Ihre Emotionen Ihre Gesundheit beeinflussen können
Angst, Wut, Depression und Zufriedenheit sind die vier physiologisch begründeten menschlichen Emotionen. Es gibt auch sekundäre Emotionen wie Schuld, Dankbarkeit, Hochgefühl, Nostalgie, Liebe und Scham, von denen angenommen wird, dass sie während des Sozialisationsprozesses (der sozialen Erziehung) erworben werden. All diese Emotionen spielen eine dramatische Rolle bei der Bestimmung Ihrer geistigen und körperlichen Gesundheit. Im Folgenden finden Sie spezifische Möglichkeiten, wie Emotionen Ihre Gesundheit beeinflussen – einige sind allgemein bekannt und einige werden Sie wahrscheinlich überraschen.
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Negative Emotionen schädigen Ihre geistige Gesundheit
Vor allem chronisch negative Emotionen und Stress können das Risiko einer Depression erhöhen. Das mag keine große Überraschung sein, aber wussten Sie, dass Hormone, die bei Stress ausgeschüttet werden, zu einer allmählichen Verschlechterung der psychischen Gesundheit beitragen können und chronisch hoher Stress das Risiko für Alzheimer und andere Demenzformen erhöhen kann? Darüber hinaus spekulieren einige Wissenschaftler, dass hohes Stressniveau zu Halluzinationen, Wahnvorstellungen und einer Verschlechterung schizophrener Symptome führen kann. Auch negative Emotionen können Ihre geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigen und zu Konzentrationsschwäche und ausgeprägter Vergesslichkeit führen.
Emotionen beeinflussen Ihr Immunsystem
Ihre Emotionen wirken sich nicht nur auf Ihre psychische Gesundheit aus, sondern haben auch einen tiefgreifenden Einfluss auf Ihr Immunsystem. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass negative Emotionen den Antikörperspiegel senken und die Fähigkeit Ihres Immunsystems, Krankheiten abzuwehren, verringern. Umgekehrt haben optimistische Menschen, die regelmäßig positive Emotionen erleben, ein stärkeres Immunsystem und können Infektionen wie der Grippe besser widerstehen.
Emotionen sind oft die Hauptursache von Schlafproblemen
Negative Emotionen wie Stress, Sorgen, Angst, Anspannung und Depressionen sind wohl die Hauptursache für kurzfristige oder intermittierende Schlafprobleme. Diese Emotionen verursachen Angst und Angst führt zu einer Übererregung des Nervensystems, die zu Ruhelosigkeit, übermäßigem Gehirngeschwätz und Unfähigkeit führt, einzuschlafen. Es überrascht nicht, dass negative Emotionen auch die Ursache für mindestens 50 Prozent aller chronischen Schlafprobleme sind, die auch als Schlaflosigkeit bezeichnet werden.
Emotionen helfen dabei, den Ausdruck Ihrer DNA zu bestimmen
1990 wurde eine 13-jährige Studie gestartet, um alle menschlichen Gene und ihre Interaktion zu identifizieren; dies sollte als Grundlage für die Entwicklung von Heilmitteln für alle menschlichen Krankheiten dienen. Dieses Projekt, das als Human Genome Project bezeichnet wird, brachte einige überraschende Ergebnisse – die Wissenschaftler fanden heraus, dass der menschliche Körper aus viel weniger Genen besteht als bisher vermutet, und dass die Gene, die wir haben, ganz anders funktionieren, als wir bisher angenommen hatten. Genauer gesagt haben die Wissenschaftler herausgefunden, dass die DNA nicht statisch ist, sondern sich ständig als Reaktion auf Ihre Umgebung verändert. Das heißt, nur weil Sie beispielsweise ein „Alzheimer“- oder „Adipositas“-Gen haben, bedeutet dies nicht, dass Sie es nicht proaktiv verhindern können ausgedrückt. Wenn diese Hypothese richtig ist, sind Ihre Emotionen die Ursache für Krebs, psychische Probleme, Blutdruck,
