Gehirnfunktion

Die Ursachen für asoziales Verhalten sind bei Jungen und Mädchen unterschiedlich

Eine neue Studie hat herausgefunden, dass die Gründe für die Entwicklung von asozialem Verhalten bei Kindern bei Jungen und Mädchen unterschiedlich sind.

Neue Forschungsergebnisse, die von einem Team von Wissenschaftlern der University of Bath im Vereinigten Königreich durchgeführt wurden, kartierten die Gehirne von über 200 Teenagern im Alter zwischen 14 und 18 Jahren. Sie verwendeten Magnetresonanztomographie (MRT), um die Unterschiede in den Gehirnen der Teilnehmer zu analysieren. Bei 96 der Teilnehmer wurde zuvor eine Verhaltensstörung (CD) diagnostiziert, und die anderen 104 entwickelten sich normal.

Es ist wenig über Verhaltensstörungen bekannt, und sie werden aufgrund von Fehldiagnosen oft nicht richtig behandelt. Die Schwere der Symptome variiert von Patient zu Patient, wobei einige lügen und Fehlzeiten zeigen, während andere zu körperlicher Gewalt greifen.

CD entwickelt sich bei Männern etwa dreimal so häufig wie bei Frauen und betrifft etwa 5 Prozent aller Kinder. Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass fast die Hälfte der Kinder, bei denen in der Kindheit Zöliakie diagnostiziert wurde, im Erwachsenenalter noch schwerwiegendere antisoziale Verhaltensweisen entwickeln und später zu Kriminellen werden.

Die Teilnehmer mit CD zeigten dünnere präfrontale Kortexe als diejenigen ohne CD. Der präfrontale Kortex ist für die langfristige Planung, Entscheidungsfindung und Impulskontrolle verantwortlich. Die Teilnehmer mit schwerer CD hatten noch mehr Anomalien in ihrer Gehirnstruktur, die während der MRTs auftauchten.

Die kortikale Dicke unterscheidet sich bei CD-Patienten

Die Ergebnisse der MRT-Untersuchungen zeigten auch gewisse strukturelle Unterschiede zwischen den Geschlechtern bei den Teilnehmern mit Zöliakie. Die männlichen Teilnehmer, die antisoziales Verhalten zeigten, hatten auch eine geringere kortikale Dicke in einigen Bereichen des Gehirns. Die weiblichen Teilnehmer mit CD zeigten jedoch eine dickere kortikale Dicke als die Teilnehmer ohne antisoziale Tendenzen.

Dies ist das erste Mal, dass Geschlechtsunterschiede bei der Entwicklung von Zöliakie bei Teenagern gefunden wurden. Diese Ergebnisse weisen auch auf Unterschiede in den gehirnbasierten Ursachen der Entstehung von MC hin. Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass es möglicherweise biologische Prädispositionen für die Entwicklung der Störung gibt und dass diese Prädispositionen zwischen Jungen und Mädchen unterschiedlich sein können.

Gegenwärtig konzentrieren sich die meisten Behandlungsprogramme für Verhaltensstörungen auf die Entwicklung von Erziehungsstrategien, da die Störung oft mit dysfunktionalen Familien und schlechter Erziehung verbunden ist. Obwohl diese Programme positive Auswirkungen haben können, stehen sie den Familien des antisozialen Kindes nicht immer zur Verfügung. Derzeit gibt es keine medikamentöse Behandlungsoption für diese Störung.

Die Ergebnisse dieser Forschung zeigen, dass diese geschlechtsspezifischen Unterschiede während und nach einer CD-Diagnose berücksichtigt werden müssen. Diese Ergebnisse sind vielversprechend in ihrem Potenzial, geschlechtsspezifische Behandlungen für die Störung zu entwickeln.

Christian Busch

Hallo und herzlich willkommen in meiner Gesundheitslinie! Mein Name ist Dr. Christian Busch und ich bin ein leidenschaftlicher Verfechter von Gesundheit und Wellness. Ich glaube, dass ein gesunder Lebensstil für ein erfülltes Leben unerlässlich ist, und ich freue mich darauf, mein Wissen und meine Erkenntnisse mit Ihnen zu teilen.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *